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Wir können freudiges berichten: Wir haben seit einigen Monaten 3 Studenten die bei uns das Nähen erlernen. Alle 3 sind motiviert und kommen regelmäßig zum Unterricht.

Unser Maschinenpark wächst auch weiter, die manuellen Maschinen die wir anfangs gekauft hatten wurden durch 2 elektrische Maschinen und eine Overlock Maschine ergänzt. Das ging nur, da wir mittlerweile Strom im Nähzentrum haben!

Anbei ein paar Impressionen unserer Lehrerinnen mit den Schülerinnen beim Erklären, Einstellen der Maschinen, Zuschneiden und ganz stolz mit den ersten selbst hergestellten Kleidungsstücken.

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Glory (hinten) mit ihren stolzen Schülerinnen

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So geht das: Glory erklärt die neue Overlock Maschine!

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Wir machen Werbung um weitere Schüler zu gewinnen und unseren Bekanntheitsgrad vor Ort zu vergrößern. Demnächst wird sogar im Radio über das Nähzentrum berichtet.

 

Danke, ohne Eure Spenden wäre das alles nicht möglich!

Bilder demnächst hier zu sehen!!!!

Wir unterstützen 4 Schulen in den Orten Akumalam, Alabukam, Alatakoh und Chomba.

Akumalam

Schulgebühren: 18 000 CFA, ca. 28€ pro Kind pro Jahr

115 Schüler (davon 14 von uns unterstützt) in 6 Klassen und eine Kindergartenklasse, 8 Lehrer

Einige der Klassenräume haben keine Türen, die Schulbänke sind alt und der Boden teilweise uneben und löchrig.

Liste DSC_0908 Lehrer + Wir pupils School Klassenraum

Alabukam („Land der Krabben“)

150 Schüler, davon 22 von uns unterstützt

Geführt durch die Kirche

Bei unserem Besuch haben wir mit der Schulleiterin und auch mit dem Priester der Gemeinde geredet, um die Wichtigkeit der Schulbildung zu unterstreichen.

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Alatakoh

Schulgebühren: 14 000 CFA ~ 22€ pro Kind pro Jahr

80 Kinder, davon 17 von uns unterstützt

Teilweise gibt es in den Klassenräumen keine Tafeln, sondern nur schwarz gestrichene Wände und Risse in den Mauern.

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Chomba

Schulgebühren: 7 500 CFA ~ 12€ pro Kind pro Jahr.

250 Kinder und 50 in der Kindergartenklasse, 66 werden von uns unterstützt

Geführt durch die Regierung, da die Kirche das Geld nicht mehr aufbringen konnte. Chomba hat ca 5000 Einwohner und ist sehr arm, ¼ der Menschen haben HIV, bei 2 Kindern der Schule ist die Krankheit auch bekannt.

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Zahnhygiene-Erziehung

Nicht jedes Kind in Kamerun hat eine Zahnbürste! Daher haben wir Zahnbürsten und Zahnpasta aus Deutschland mitgebracht (danke an die Spender) und mit den Kindern der 3. und 4. Klasse in Akumalam eine kleine Unterrichtseinheit zum Thema Zahnhygiene veranstaltet. Dabei haben wir uns von den Kinder erklären lassen, warum Zahnhygiene wichtig ist und was passiert wenn man sich nicht um seine Zähne kümmert. Dann haben alle Kinder Zahnbürsten nebst Zahnpast erhalten und wir haben gemeinsam die Zähne geputzt (siehe Bilder).

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Vom 6.-12.Februar waren wir (Anye, Luis, Inga) in Kamerun und haben Akumalam und die umliegenden Schulen besucht und unser Nähzentrum eröffnet. Dabei haben wir sichergestellt, dass eure Spenden gut ankommen und über 300kg an Sachspenden verteilt. Abgesehen davon war es einfach nur großartig die Menschen vor Ort zu treffen, mit ihnen zu sprechen, ihre Sicht der Dinge zu hören und mit Ihnen gemeinsam Pläne für die Zukunft zu machen.
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Mit unseren Mitstreitern vor dem Nähzentrum in Akumalam

Hier also die Zusammenfassung unseres Besuches:
Schulen: 4 Schulen besucht (die wir unterstützen) und mit Lehrern und Schülern gesprochen, Sachspenden wie Stifte, Schultaschen, Kuscheltiere und Bälle verteilt. Zahnhygiene-Erziehung mit zwei Klassen durchgeführt (Bericht und Bilder).
Klassenraum  School  pupils Lehrer + Wir   DSC_0908  Liste
Friendship Cup: Fußballturnier mit 4 Kinderteams organisiert (demnächst mehr lesen/sehen…)
Nähzentrum: Eröffnung des Nähzentrums mit Reden, Gesang und Tanz
Wir haben eine Managerin und eine Nählehrerin eingestellt. Beide sind Schneiderinnen und werden den theoretischen sowie praktischen Teil der Ausbildung übernehmen. Erste Kunden für Schuluniformen haben wir auch bereits.  (demnächst mehr lesen/Bilder sehen….)
Bücherei: Unsere 2012 gebaute Bücherei werden wir in die obere Etage des Nähzentrums verlegen und dort auch einen Leseraum einrichten. Eine Bibliothekarin haben wir ebenfalls eingestellt, sie ist Lehrerin und wird zusätzlich die Nähschülerinnen in Englisch und Mathe unterrichten (demnächst mehr lesen/Bilder sehen….).
Brunnen: Den Brunnen beim Nähzentrum haben wir repariert und neu angeschlossen, so dass wir dort ohne große Lauferei frisches Wasser haben.
Weitere Pläne:
Computer für die Bücherei organisieren um den Leseraum zum Studienraum auszubauen. Inklusive Bänke, Tische und Tafel für kleinere Studiengruppen (wir haben Studenten getroffen, die abends in einem der Schulräume der Dorfschule gemeinsam lernen)
Weiterer Ausbau des Nähzentrums und Anschaffung zusätzlicher Maschinen mit mehr Funktionen und Erweiterung auf andere Kleidung (nicht nur Schuluniformen)
Mehr Bücher für jedes Alter für die Bibliothek und speziell Kinderbücher für die alte Bücherei, die wir an die Dorfschule als Kindergarten abgeben wollen. Spielzeug für Kindergartenkinder sowie Bilderbücher.
Natürlich sammeln wir weiter Spenden für die jährlichen Schulgebühren der bedürftigen Kinder, sowie die Bereitstellung von Schuluniformen.

 

 

Dabei wollen wir die 4 von uns unterstützten Schulen besuchen, mit den Kindern und Lehrern reden, motivieren und nach weiteren Möglichkeiten zur Verbesserung der Ausbildung suchen.

Natürlich werden wir auch nach allen anderen Projekten „schauen“ (Schulprojekte, Bücherei, Brunnen, Nähzentrum, Geburtshaus) und dabei mit den Beteiligten vor Ort sprechen. Wir haben über 200kg Sachen für die oben genannten Projekte gesammelt. All diese Dinge tragen dazu bei, die Kinder vor Ort für die schulische Bildung und /oder Ausbildung zu motivieren. Ohne die Unterstützung von all unseren Freunden und Supportern wäre das nicht möglich. Danke!!!

Den bereits bekannten Friendship Cup wollen wir auch wieder veranstalten, das große Fußballturnier, an dem alle Schulen teilnehmen. Dr. Luis (auch von MPI-P, Ex-Mitspieler und Freund von Anye ist auch dabei)

Sobald wir wieder zurück sind, gibt es neue Bilder und sicherlich viele neue Ideen, die wir mit euch teilen wollen!

Bis dahin alles Gute,

Inga

 

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