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“Everybody needs clothes, which makes tailoring the journey of choice for many seeking a way out of poverty.   Wherever you go in Africa, from busy city street corners to quiet rural backwaters you will find a tailor with their sewing machine” – Leiter Nähzentrum

   

Wir stellen im Nähzentrum mit unseren fleißigen Näherinnen mittlerweile neben den Schuluniformen auch Alltagskleidung her. Hier zu sehen sind traditionelle Kinderbekleidungen.

Des Weiteren werden Handtaschen und Schmuck aus Perlen hergestellt auch dies ist eine traditionelle Arbeit in Kamerun und kann auch geschickten Händen sehr schnell erlernt werden.

Wenn ihr Interesse habt solche oder ähnliche Dinge zu erwerben, lasst es uns wissen, wir haben eine kleine Auswahl an Schmuck, Handtaschen und Kinderkleidung vor Ort in Deutschland.

Die politische Situation in Kamerun bleibt angespannt.

Das ist für uns sehr unzufrieden stellend, da wir gar nicht wissen was genau im Moment passiert: keine Berichterstattung in den deutschen Medien und kaum internationale Aufmerksamkeit richten sich auf Kamerun.

Daran können wir leider nichts ändern, aber wir können weiter die Bedingungen unserer Schützlinge verbessern.  Dazu bauen wir nun einen richtigen Brunnen und haben damit bereits angefangen. Wer schon lange dabei ist wird sich erinnern, wir haben vor langer Zeit bereits 2 kleine Brunnen-Anlagen gebaut. Diese sind leider mittlerweile beide kaputt gegangen und nun wird es Zeit für eine dauerhafte Lösung.

Anbei ist der Vertrag: Es wird ein Bohrloch entstehen, das bis zu 40m tief ist, um die diversen Steinschichten zu durchdringen. Der Brunnen soll dann ein Wasserreservoir von 10 000 L haben und bei der großen Tiefe wird er auch nicht so schnell leer laufen 😉

Wir versuchen nun Bilder von vor Ort zu bekommen und werden diese demnächst posten!

Danke!!!

Wir lassen uns von den Problemen in Kamerun nicht lange von unserem Ziel abhalten;

Bildung und Ausbildung gehen in die nächste Runde

Seit November letzten Jahres gibt es in Kamerun Unruhen die davon herrühren, dass sich die englischsprachige Minorität von der französischen Regierung unfair behandelt fühlt. Als Folge der Streiks im englischsprachigen Nordwesten von Kamerun wurden dort die Schulen geschlossen und das Internet abgeschaltet. Dies führt natürlich zu weiteren Unruhen und dem Gefühl das die Regierung nicht an einer Lösung des Konfliktes interessiert ist. Die verhärteten Seiten haben bis heute keine Lösung gefunden.

Da die Unruhestifter nicht zwischen privaten und staatlichen Schulen unterschieden haben, mussten auch wir unsere Nähschule für ein paar Monate schließen. Nach zähen Verhandlungen und Gesprächen konnten wir erklären, dass wir keine Schule als solche sind und durften den Betrieb wieder aufnehmen.

Und dann wurde es richtig gut! Wir haben eine neue Nählehrerin und sage und schreibe 11 Schülerinnen!!! Die Schülerinnen stellen Schuluniformen als auch normale Kleidungstücke her. Bei den traditionellen Gewändern werden durch Stickerei die klassischen Motive auf den Stoff übertragen (siehe Bilder). Zusätzlich werden Ketten und anderer Schmuck aus Perlen hergestellt.

Da dies ein toller Erfolg ist wollten wir dies sofort mit euch teilen. Updates zu den anderen Aktivitäten gibt es demnächst.

Miyaka (Vielen Dank)– das Akumalam Team

 

Seit mehr als 50 Jahren ist es bei Hailo gute Tradition, Menschen in Not zu helfen. Die Spendenhöhe, die von Mitarbeitern zusammengekommen ist, wird vom Inhaber Hr. Sebastian Loh in gewohnter Weise verdoppelt.

So kamen 4.700,- Euro für das „Dorfschulprojekt Akumalam“ in Kamerun zusammen.

Kamerun ist eine Republik im Westen von Zentralafrika. Oft spricht man bei Kamerun über „Afrika in Klein“ aufgrund seiner geographischen und kulturellen Gegebenheiten; so liegt es am Meer, hat aber auch Busch und Steppenartige Regionen im Inland und eine breitgefächerte kulturelle Mischung.

Bamenda, die Hauptstadt der Nordwestprovinz von Kamerun, hat ungefähr 450.000 Einwohner und liegt ca. 366 Kilometer im Nordwesten von der Hauptstadt Yaoundé. In Bamenda findet man viele Büros dort ansässiger Unternehmen (hoher Anteil an Kaffeeverarbeitung) und Banken. Mit seiner natürlich schönen Umwelt wächst dort eine sozioökonomische Infrastruktur heran.

Akumalam, ein kleines Dorf ca. 40 km vom Zentrum von Bamenda entfernt, bleibt jedoch von dem heranwachsenden Wohlstand in Bamenda unberührt. Die Menschen dort leben in Armut. Im Dorf selbst gibt es nur eine Grundschule, die für weniger als 30% der Kinder zur Verfügung steht. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern und auch die Lebensbedingungen auf dem Land zu verbessern, gelten all unsere Anstrengungen der Region, sagen Dr. Anye Chifen der in Kamerung geboren wurde und Kai Atzert der ihn begleitete, bei Ihrem Besuch bei Hailo.

Hr. Dr. Chifen hat seine Ausbildung hier in Deutschland absolviert und besucht regelmäßig sein Heimatdorf. Dabei ist es ihm wichtig, den Kindern und Jugendlichen dort eine bessere Zukunft aufzuzeigen. Der Schlüssel hierzu heißt Bildung. Viele Menschen in Kamerun haben oft nicht die Mittel das Schulgeld sowie Schulbedarf wie Stifte und Bücher aufzubringen. Hier leistet der Verein „Dorfschulprojekt“ Hilfe zur Selbsthilfe. Das schlägt sich konkret in verschiedenen Projekten nieder: Schulgeld für bedürftige Kinder wird bezahlt, das Gehalt der Lehrkräfte unterstützt und auch mal neue Schulbänke und Tische gestiftet. Junge Frauen und Mütter erhalten die Möglichkeit eine Ausbildung als Näherin zu machen.

Anye und Kai  sind beide ehrenamtlich und mir großem Engagement für Dorfschulprojekt tätig. Beide kennen Daniel von Fa. Hailo. Schließlich haben Kai und Daniel gemeinsam ein StudiumPlus erfolgreich abgeschlossen. Kai erzählte schließlich Daniel die Geschichte von Dorfschulprojekt und gewann Daniel als Unterstützer und Spender. Da Daniel um die Spendenaktionen des Betriebsrates bei der Fa. Hailo weiß, macht er den Vorschlag bei dem Projekt seiner Freunde zu helfen. Hailo ist schließlich ein international tätiges Unternehmen, da wird auch internationale Hilfe selbstverständlich. Schließlich findet der Vorschlag Zustimmung. Es folgt die Information an alle Mitarbeiter per Intranet, Hausfunk und Aushang. Hr. Lauer stellt die beachtenswerten Projekte seiner Freunde in der Betriebsversammlung im Herbst vor – und hat Erfolg.

Über StudiumPlus wurde damit eine Brücke von Mittelhessen nach Kamerun gebaut.

 BU Foto 1: (wird nachgereicht), Spendenübergabe an den Verein „ Dorfschulprojekt“. (von links), Hr. Armin Thien (Hailo), Hr. Dr. Anye Chifen (Dorfschulprojekt), Hr. Daniel Lauer und Hr. Christof Petri (beide Hailo) und Hr. Kai Atzert (Dorfschulprojekt) 

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